Rücken und Gelenke
   

Allgemeinmedizin - Akupunktur - Psychosomatik- Reprogrammierung

 
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Gelenkabbau (Arthrose)

Die Hälfte der Personen über sechzig Jahre sind durch Schmerzen und Gelenkerkrankungen (Arthrosen) erheblich beeinträchtigt. Arthrosen führten 1999 zu mehr als 43 Millionen Arztkontakten in ambulanten Arztpraxen. Da die Bevölkerung zunehmend altert und da Vorbeugung mangels Informiertheit und Engagement in der Öffentlichkeit über entsprechende Möglichkeiten und Strategien nicht verbreitet ist, werden diese Ekrankungen weiter zunehmen.

Eine präventiver Effekt wird ausreichender Bewegung  (Wandern, Radfahren, Schwimmen oder Skilanglauf)und einem schonenden Verhalten, das dem Gelenk und dem Rücken gerecht wird (körpergerechte Sitze und Tische schon in der Schule), zugeschrieben. Reduktion von Übergewicht und Vermeiden von Gelenküberbelastungen werden gelten ebenfalls als wichtig.

Auch Diät kann den Verlauf chronischer Gelenkerkrankungen positiv beeinflussen. In der Diskussion sind die Einnahme von Kollagenhydrolysat, Vitamin E, Selen und Zink und vor allem vegetarische Ernährung.

Für die Wirksamkeit der genannten Maßnahmen gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Wir haben selbst in unserer Praxis mit einer besonderen Diät (GAT) sehr gute Erfahrungen auch bei fortgeschrittenen Arthrosen gemacht. In vielen Fällen leben Patienten heute ohne Beschwerden, denen bereits zu einem Gelenkersatz geraten worden war.

 

Therapie

Konventionelle Therapie

Die Symptome Schmerz und Störung der Gelenkfunktion führen die Arthrosekranken zum Arzt. Dieser gibt dann meist Medikamente, die den gestörten Gewebsstoffwechsel der befallenen Gelenke normalisieren sollen und damit die Reizzustände und Entzündungen zum Stoppen bringen können.

In fortgeschrittenen Krankheitsstadien mit Gelenkzerstörung ist ein Gelenkersatz durch den Einbau von Endoprothesen möglich.

Der Blick auf den Gewebsstoffwechsel und die Verfügbarkeit von Medikamenten, die hier eingreifen können und für eine gewisse Zeit auch verträglich sind, charaktersisiert die Behandlung so sehr, daß darüber eine doch so einfache Frage in den Hintergrund tritt, warum es überhaupt zu diesen schädlichen Veränderungen im Stoffwechsel der Gewebe kommt.

 

Zukünftige Therapieoptionen

Das Absterben von Knorpelzellen (Chondrozyten) spielt bei der Ausbildung der Arthrose eine Rolle. Es wird versucht, diese (apoptotischen) Zelluntergänge zu verhindern, deren Auslösung durch Nitrate bekannt ist. Als Auslöser werden auch vermutet Sauerstoffmangel, Gewebsübersäuerung (Azidose) und abbauende Steuerfaktoren (Cytokine) wie Interleukin 1b oder TNFa.

Für die künftige Therapie werden Wachstumsfaktoren (z.B. IGF1, anabolische Cytokine) gesucht, die vielleicht diesem Zelluntergang entgegenwirken können. Ein anderer Weg wären Hemmstoffe oder Anti-Enzyme für die abbauenden Faktoren (Caspasen). Chondrozyten death . Damit werden auch Hilfsmittel gewonnen, um eventuell körpereigenen Ersatzknorpel zu züchten, der dann in die Gelenke verpflanzt werden könnte.

Wiederentdeckt wurde kürzlich auch ein altes Prinzip aus der Volksmedizin, die Wärmebandage. Arthrosen bauchen Wärme, das ist längst bekannt. Dr. Steven A. Mazzuca von der Indiana University School of Medicine in Indianapolis brachte nun dieses wenig beachtete Konzept neu ins Gespräch, indem er eine wärmende Bandage vorschlug. Diese braucht jedoch nicht, wie er möchte, eine High-tech-Erfindung zu sein. Jedes Gesundheitshaus bietet billige Wollbandagen an, die es genau so gut tun. Wärmebandage

Alternative Therapieansätze

Warum eine alternative zur bisherigen Therapie?

Nachdem in der Wissenschaft die Komplexität des Geschehens bei der Arthrose immer deutlicher wird, müßte eigentlich die Frage gestattet sein, ob wir wirklich immer mehr und immer differenziertere neue Medikamente suchen sollten, mit denen am Ende alle einzelnen Schritte der Gelenkzerstörung einzeln gehemmt werden können. Sollten wir nicht ehrlich sein? Dankbar dürfen wir feststellen, daß In diesen Forschungen Wissen über die Mechanismen der Gelenkzerstörung erworben wird. Nicht weniger, aber auch nicht wesentlich mehr.

Gemessen an dem sehr umfangeichen Forschungsaufwand nach Heilungsmöglichkeiten der Arthrose kann es immer wieder verwundern, wie wenig die gängigen Hypothesen zur Ursache der Knorpeldestruktion wissenschaftlich präzise formuliert und überprüft worden sind.

Arthrose als Säurefraß des Knorpels:

Unsere Erfahrungen aus der "Ganzheitlichen Arthrosetherapie (GAT)" deuten auf eine wesentliche Ursache der Arthrose (für Entstehung und Progredienz )< hin: die Übersäuerung durch falsche Ernährung. Der Knorpelschaden der Arthrose ist nach vielfach bestätigten Beobachtungen kein Verschleiß, sondern ein Säurefraß des Knorpels in Folge von Eiweißmast.


Dieses Konzept findet seine wissenschaftliche Fundierung in den Arbeiten von Professor Lothar Wendt, der in seinem Werk "Die Eiweißspeicherkrankheiten" zeigen konnte, daß es - in Analogie zum Fettspeicher in den Fettgeweben und zum Zuckerspeicher im Muskelgewebe - einen Eiweißspeicher im Sinne einer Ablagerung von Eiweiß gibt, daß dieser im wesentlichen die Basalmembran und das Bindegewebe darstellt und daß er funktionell Auswirkungen hat, wie dies auch bei bestimmten anatomischen Aspekten der Fettspeicher (Portaler Fettspeicher, Fettstreifen etc.) der Fall ist.

Professor Wendt konnte im Tierversuch zeigen, dass die Eiweißdichte im Gewebe mit der Eiweißaufnahme (Eiweißmast) korreliert und bei Eiweißkarenz zurückgehen kann.

Auf die Auswirkungen der Eiweißspeicher kommt man, weil ein Zusammenhang zwischen Eiweißdichte und verschiedenen Organ- und Gefäßkrankheiten gefunden werden kann. Daneben besteht ein Zusammenhang auch mit dem Säurehaushalt. In der Arterioskleroseforschung stößt man gelegentlich auf Fragen, die den Komplex Eiweißpathogenität berühren. Es scheint Bewegung in das Thema zu kommen.

Wir aber haben seit Mai 2000 umfangreiche positive Erfahrung mit konsequenten Diätformen der Eiweißreduktion, die sich insofern den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung verwandt fühlen, dass auch von dieser Seite ein zu hoher Eiweißanteil an der Ernähung immer wieder kritisch angemerkt worden ist. In unserer GAT wird dieser Aspekt der Ausleitung der Eiweißmast mit der Ausleitung von Übersäuerung und weiteren naturheilkundlichen Gesichtspunkten der Nahrungszusammenstellung kombiniert.

Im Ergebnis haben wir Heilerfolge für Arthrose, die unserer Meinung nach rechtfertigen, den von uns gesehenen Mechanismen (Saurefraß und Eiweißmast) entschieden größere wissenschaftliche Aufmerksamkeit zu widmen.


Arthrose ist nach unserem - in vielen Einzelerfahrungen bestätigten - Konzept "heilbar". Wir können den Prozess der Knorpeldestruktion offensichtlich stoppen mit großem Erfolg für die Betroffenen. Die Arthose schreitet nicht fort, der Knorpel, wo er noch vorhanden ist, erholt sich nach dem klinischen Eindruck deutlich und wird belastbarer, die Schmerzen sinken so wesentlich, daß die Patienten oft keine weitere Therapie mehr brauchen. Diese erfreulichen Erfolge sollten uns allen zu denken geben.

Kontakt: Praxis Erdmann oder: Arthrose-Selbsthilfe, bundesweit aktiv, 34587 Felsberg, Am Mühlenberg 2, Tel. 05662 408851. www.arthrose-selbsthilfe.de

Sanfte Heilung der Arthrose

Hier folgt nun noch eine allgemeine darstellung der "Ganzheitliche n Arthrosetherapie" GAT.Kontakt GAT


Die GAT ist eine Therapie, die auf zwei Säulen ruht: Eine konsequente Diät mit Verbot tierischen Einweißes und weiteren Ausschlüssen, ergänzt durch die zeitliche Verteilung der Nahrungsmittel über den Tag, die Darm und Verdauung und ihre Rhyhmen stärkt. Die Diät kann nachgelsen werden in einer Broschüre, die sie unter GAT oder in der Praxis beziehen können.

In der "Ganzheitlichen Arthrosetherapie" werden folgende Ziele verfolgt:

1. Die Gelenke wieder richtig mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgen
2. Die Abbaustoffe wieder richtig abtransportieren
3. Den Säurefraß des Knorpels stoppen durch Abbau von lokalen Azidosen
und ist strategisch erforderlich
4. Den Eiweißblock durch Abbau der Eiweißstauung auflösen
5. die allgemeine Azidose (Übersäuerung) ausleiten

Dieses Ziel wird in der GAT auf zwei Wegen befördert.

1. Diät mit vier Wirkfeldern

In erste Linie muß eine Diät die überfüllten Eiweißspeicher (Mucopolysacharidspeicher im Zwischengewebe, Faserverdickung im Fasergewebe) abbauen. Damit werden die blockierten Membranen und Bindegewebsnetze wieder frei. Dazu muß tierisches Eiweiß gemieden werden, das ja hoch konzentriert ist und in einer Ablagerung begünstigenden Form vorliegt. Eiweiß ist außerdem säurebildend. Durch deutliche Rücknahme der Eiweißzufuhr kann so auch die allgemeine Azidose gelindert werden.

So schafft die GAT die Voraussetzung, daß der Durchgriff der Lebenskräfte auf die Gelenkgewebe nicht mehr am Eiweißblock scheitert. Es können jetzt die lokalen Azidosen (schmerzende Gelenke) und die Gifte aus den Gelenken abfließen.


Als drittes muß nun der Organismus in seiner Gesamtheit unterstützt werden, den Ausleitungsprozeß der lokalen Gifte zu vertragen und dies geschieht mit geregelten Ess- und Trinkvorgaben im Hinblick auf Niere und Darm, so daß diese Organe ihre ausleitenden Funktionen gut entfalten können.


Als Viertes kommt im Hinblick auf den Darm hinzu, daß die Diät die Immunprozesse der Darmwand, die wesentlich bei Allergien und Rheuma sowie bei Gelenkentzündungen beteiligt sind, auf ein gesundes Maß reguliert werden. Darum kann die Diät auch bei Rheuma und Allergien durchschlagend hilfreich sein.

2. Lokale Therapie


Lokal kann die sanfte Heilung unterstützt werden. Hier werden die lokalen Azidosen lokal behandelt.

Angemessene Bewegung. Bewegen Sie ihre Gelenke ohne Schmerzen, ggf. also ohne Belastung. Das kann die Vitalität unterstützen. Meiden Sie bei Bewegungen und Belastung die Schmerzgrenze. Die Bewegungen sollten möglichst dem natürlichen Gelenkverhalten folgen. Die gelenkführende Muskulatur sollten Sie kräftig und geschmeidig halten, ggf. mit Anleitung durch einen Physiotherapeuten. Schuhwerk und Verwendung von Hilfsmitteln bedürfen gesonderter und kritischer Betrachtungen. Fragen Sie dazu den Arzt.

Wärmeanwendungen mindern Schmerz und halten Gelenke geschmeidig.

Sie dürfen nur dann keine Wärme anwenden, wenn sie meken, daß es darunter schlechter wird, also z. B. bei einem schon überwärmten Gelenk oder im rheumatischen Schub. Kälte wird nach unserer Beobachtung etwas zu häufig angewendet. Sie kann mittelfristig verschlechtern, obwohl sie kurzfristig zu helfen und zu lindern scheint.

Wärmeanwendung durch Elektrotherapie, Infrarotstrahlen oder Packungen, diese vielleicht noch mit naturheilkundlichen Salbenauflagen oder Ölen, können auch sinnvoll sein.

Akupunktur, Schröpfen, und Neuraltherapie kann zur Durchwärmung blockierter und schmerzender Gewebe beitragen und die Porenöffnung begünstigen. Akupunktur wirkt durchblutungssteigernd und hilft so lokal und allgemein.

Die lokale Stauung kann mit homöopathischen Injektionspräparaten manchmal erstaunlich mobilisiert werden.

Die „Energetische Reprogrammierung“ aus meiner Praxis kann die lokalen Azidosen der gelenkumgebenden Muskeln und Bänder, von welchen ein großer Teil der Gelenkschmerzen ausgeht, ableiten. Störungen der "funktionellen Einheit", di vom Gelenk ausgehen oder auf es zurückwirken, können ebenfalls gelöst werden. Oft dringt dann innere Wärme wieder in die Strukturen ein. Darin kündigt sich ein nachhaltiger, von innen kommender Heilprozeß an.

Zusammenfassung zur Therapie der Arthrose

Verlieren Sie nicht die Zuversicht. Wer heute mit Schmerzen und Arthrosen leben muß, der kann in vielen Fällen sehr viel zur Heilung auf sanfte und selbstheilende Weise tun.


Arthrose muß nicht immer zur Operation führen und kann sogar in vielen Fällen soweit geheilt werden, daß eine nahezu normal Funktion und Belastbarkeit des Gelenkes gegeben ist.


Der Weg dahin, den ich in der Ganzheitlichen Arthrosetherapie empfehle, ist sanft, sicher und verträglich. Er hat keine Nebenwirkungen.

Die GAT hat weitere Wirkungen, auf die wir stolz sein können, denn: unsere ganzheitliche Arthrosetherapie befördert die Gesundheit noch auf vielen anderen Gebieten jenseits der Arthrosen, insbesondere bei Diabetes, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen, Herzkrankheiten und Rheuma. Kontakt GAT

 

 

Mobasheri: Role of chondrocyte death and hypocellularity in ageing human articular cartilage and the pathogenesis of osteoarthritis. Med Hypotheses 2002 Mar;58(3):193-7.
Steven A. Mazzuca (Indiana University School of Medicine in Indianapolis) in Arthritis and Rheumatism, 15. Oktober2004: Eine wärmespeichernde Bandage ist nützlich, um bei Patienten mit Kniearthrose Gelenkschmerzen und Steifheit zu reduzieren, die Art der Bandage ist aber nicht entscheidend: Statistisch unterschied sich die Verbesserung nicht von einer Placebo-Bandage.

Kontakt: Praxis Erdmann oder: Arthrose-Selbsthilfe, bundesweit aktiv, 34587 Felsberg, Am Mühlenberg 2, Tel. 05662 408851. www.arthrose-selbsthilfe.de

 

 

 

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